 Bodenbeläge für den GartenHolz auf Schritt und TrittBodenbelag aus Holz ist die natürlichste Verbindung zwischen Haus und Garten und erweitert Ihren Wohnraum bis hinein ins Grüne. Denn das Naturmaterial heizt sich an heißen Sommertagen wenig auf und fühlt sich auch bei kühlem Wetter angenehm an. So ist für einen komfortablen und behaglichen Auftritt gesorgt. Zudem ist die Montage relativ einfach und auf allen Untergründen möglich. TERRAGARDEN Terrassenkollektion
Dielen in Holz und Kunststoff (WPC)
Verlegeanleitung  1. BangkiraiBangkirai ist ein nahezu astfreies Holz aus Indonesien und Malaysia. Es ist eines der haltbarsten Hölzer, die im Außenbereich Verwendung finden. Trotz der Vorteile gibt es bei diesem Holz einiges zu beachten. Das Holz besitzt einen ölartigen Inhaltsstoff, der während der ersten Regenperioden ausgewaschen wird. Dieses Öl lässt sich sehr schwer von Hauswänden etc. entfernen. Das heißt: Umliegende Bauteile schützen. Zudem treten kleine Fluglöcher auf. Diese stammen von Frischholzschädlingen, welche aber nach dem Einschlag absterben. Lebende Schädlinge und weiterer Befall sind nicht möglich. Auch ein Einfluss auf Haltbarkeit oder Statik ist nicht gegeben. Für ein Hartholz ist Bankgirai sehr verzugsarm, allerdings kommen hin und wieder einzelne Hölzer vor, die deutlich Verzug zeigen. Es treten selten starke Risse auf. Kleine Haarrisse an der Oberfläche sind möglich. Die Kopfenden der Bretter werden werkseitig mit einem Wachs oder Öl behandelt, um Kopfrisse zu vermeiden. Bei gesägten Dielen erreichen Sie diesen Effekt durch versiegeln der Schnittstellen mit einem wasserfesten Holzleim. Durch den langen Transport per Schiff durch unterschiedliche Klimazonen ist es möglich, dass sich dunkle Wasserflecken und schwarze Reaktionsflecken (Rost) vom Verpackungsmaterial auf der Ware abzeichnen. Wasserflecken verschwinden in der Regel durch die Bewitterung mit der Zeit von selbst. Bei starken Verschmutzungen kann eine Messingdrahtbürste oder feines Schleifpapier helfen. Der Kontakt mit rostendem Material (z. B. verzinkte Schrauben) ist zu vermeiden. Rost führt zu starken, schwarzen Verfärbungen. Diese Verfärbungen können nachträglich mit Oxalsäure entfernt werden. Immer Edelstahlverbindungen wählen! Bankgirai ist nicht monokulturfähig und somit kein Plantagenholz. Die Farbvariationen gehen von gelblich-braun bis rotbraun. Wie jedes andere Holz vergraut auch Bangkirai. Zur Farbbehandlung gibt es ein speziell für Hartholz entwickeltes Bangkirai-Holzöl. Der Anstrich sollte je nach Bedarf erneuert werden. 2. DouglasieDieser Nadelbaum kommt ursprünglich aus Nordamerika, wird aber seit geraumer Zeit auch in Mitteleuropa angebaut. Durch den Inhaltsstoff Harz ist das Holz auch ohne chemische Holzschutzmittel im Außenbereich gut einsetzbar. Die Rohware unserer Douglasienprodukte wird technisch getrocknet, wodurch ein Großteil des überschüssigen Harzes austritt oder kristallisiert. Somit ist Harzaustritt bei den Fertigprodukten gering. Bei den Terrassendielen kommt es hin und wieder vor, dass im Bereich der Äste Ausbrüche durch das Hobeln zu finden sind. Durch das Auftragen von pigmenthaltigem Öl ist ein erster UV-Schutz vorhanden. Die natürliche Vergrauung wird dadurch verhindert, die Feuchtigkeitsaufnahme sowie die Rissbildung wird deutlich reduziert. Falls das Holz nicht mit einer Holzlasur oder einem Holzöl behandelt wird, entsteht auf der Oberfläche eine silbergraue Patina. Farbanstriche sollten regelmäßig erneuert werden.Der Kontakt mit rostendem Material (z. B. verzinkte Schrauben u. ä.) ist zu vermeiden. Rost führt zu starken, schwarzen Verfärbungen. Diese Verfärbungen können nachträglich mit Oxalsäure entfernt werden. Nur Edelstahlverbindungen verwenden! Das Holz besitzt einen gelben bis rötlichen Farbton. 3. Kiefer KDIKiefernholz stellt weltweit eines der am häufigsten verwendeten Nadelhölzer dar. Von Natur aus ist Kiefernholz nicht wetterbeständig, deshalb ist für den Außenbereich eine sogenannte Kesseldruckimprägnierung (KDI) bzw. ein schützender Holzanstrich notwendig. Das Holz besitzt naturgemäß eine hell gelbe bis leicht rötliche Färbung. Bei diesem Imprägnierverfahren werden Salze in das Holz gedrückt und dieses erhält dadurch eine grünliche Färbung. Die heutige Kesseldruckimprägnierung ist unbedenklich. Bei den massiven Gartenmöbeln wird das Holz mit einer kiefern- oder nussbaumfarbenen Holzlasur behandelt. Wenn dies nicht regelmäßig geschieht, lassen die Witterungseinflüsse das Holz mit der Zeit vergrauen. Zu den natürlichen Eigenschaften des Holzes gehört die Rissbildung. Besonders bei Kernholz (Palisaden, Rundholz bei Spielgeräten usw.) können diese Risse stark auftreten, sie beeinflussen jedoch nicht die Stabilität des Produktes. 4. ThermoholzThermoholz ist - wie der Name schon sagt - ein thermisch modifiziertes Holz.Durch Erhitzen wird die Struktur der einzelnen Holzzellen so verändert, dass es von holzzerstörenden Pilzen, Bakterien und Insekten nicht mehr angegriffen werden kann. Diese positive Veränderung wird ausschließlich durch thermische Einflüsse und ohne den geringsten Einsatz von Chemie erreicht. Durch einen vierstufigen Prozess mit bis zu 190 °C warmem Wasserdampf erreicht zum Beispiel eine heimische Fichte die Resistenzklasse 1 - uneingeschränkte Verwendung im Außenbereich, auch im direkten Erdkontakt. Für statische oder stützende Konstruktionen ist dieses Holz allerdings nicht geeignet, da die Behandlung zu einem starken Spannungsabbau führt und sich die Tragkraft deshalb reduziert. Der Umwandlungsprozess findet nicht nur an der Oberfläche statt, sondern geht durch und durch. Hobeln, Sägen und Bohren haben keinen Einfluss auf die Dauerhaftigkeit: Die Holzzellen nehmen kaum noch Feuchtigkeit auf. Der Kontakt mit rostendem Material (z. B. verzinkte Schrauben u. ä.) ist zu vermeiden. Rost führt zu starken, schwarzen Verfärbungen. Diese Verfärbungen können nachträglich mit Oxalsäure entfernt werden. Immer Edelstahlverbindungen verwenden! Der Farbton des Holzes ist hellbraun. Auch hier setzt nach einiger Zeit die silbergraue Patina ein. Eine Farbbehandlung ist nur aus optischen Gründen erforderlich. 5. WPC (Wood Plastic Composites) TerratecHochwertiger, UV-beständiger Kunststoff ist der Grundstoff für Neuentwicklungen auf dem Markt. Durch die Beimischung von Reishülsen entsteht ein stabiles, rissfreies Produkt, welches auch keinen Anstrich benötigt. Somit eignet sich dieses Material besonders gut als Terrassenbelag in Holzoptik. |